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Aus der Verlagsgeschichte

1815

 

Carl Heymann gründet am 1. Oktober im Alter von 23 Jahren eine Buchhandlung in Glogau/Schlesien. Später erweitert er die Buchhandlung um einen Verlag.

1835

 

Carl Heymann übersiedelt mit seinem gleichnamigen Verlag nach Berlin. Er gibt bereits zahlreiche rechtswissenschaftliche Titel sowie eine juristische Fachzeitschrift heraus.

1846

 

Der Verleger ("einer der unternehmendsten Buchhändler Deutschlands") wird vom preußischen König mit dem Titel des Kommerzienrates ausgezeichnet. Der Verlag beginnt mit der Herausgabe von Entscheidungssammlungen oberster preußischer Gerichte

1871

 

Nach dem Tod des Verlagsgründers (1862) übernimmt Dr. Otto Löwenstein, ein Enkel Carl Heymanns, den Verlag. Die Verlagstätigkeit wird auf Recht und Verwaltung konzentriert.

1877

 

Die erste Ausgabe des deutschen Patentblatts erscheint im Carl Heymanns Verlag.

1896

 

Die erste Textausgabe des BGB wird bei Heymanns publiziert.

1915

 

Der Verlag feiert sein 100jähriges Bestehen. Seit 1871 waren 5.739 Werke publiziert worden.

1918

 

Anni Gallus, die Adoptivtochter Otto Löwensteins, übernimmt als Inhaberin die Leitung des Verlags.

1945

 

Das Stammhaus in Berlin wird völlig zerstört.

1950

 

Der Verlag nimmt seinen Hauptsitz zunächst in Detmold und dann in Köln. Niederlassungen entstehen in Berlin, München und Bonn. Entscheidungssammlungen Oberster Bundesgerichte werden zu einem Schwerpunkt des Verlagsprogramms; zahlreiche Fachzeitschriften werden gegründet.

1963

 

Der Verlagsbereich „Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Technische Regelwerke“ wird aus einer Vordruckabteilung heraus aufgebaut.

1985

 

Das Deutsche Verwaltungsblatt erscheint im 100. Jahrgang.

1986

 

Der Verlag bezieht ein größeres Gebäude in Köln-Klettenberg. Bertram Gallus übernimmt nach dem Tode seines Vaters Hans-Jörg Gallus die Verlagsleitung.

1987

 

Mit BGH-DAT erscheint die erste Rechtsprechungssammlung als Datenbank.

1994

 

Die Sammlung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofes BGHZ erscheint erstmals auf CD-ROM. In Kooperation mit dem Fischer-Taschenbuch-Verlag werden die ersten Bände der populären Taschenbuch-Reihe "Ratgeber Recht" veröffentlicht.

1995

 

Der Unternehmensbereich Elektronische Publikationen startet einen Informations-Service im Internet.

1998

 

Carl Heymanns Verlag gründet ein Tochterunternehmen in Polen.

2000

 

Heymanns startet den neuen Geschäftszweig „Fachseminare“.

2001

 

Zusammen mit dem Handelsblatt-Verlag und dem Verlag Dr. Otto Schmidt gründet Heymanns den juristischen Online-Dienst „Legios“.

2003

 

Unter dem Titel „Der Konzern“ gründet der Verlag eine neue Zeitschrift für Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Bilanzrecht und Rechnungslegung der verbundenen Unternehmen.

2004

 

Andreas Gallus übernimmt nach dem Tod seines Onkels Bertram Gallus die Geschäftsführung des Carl Heymanns Verlages.

 

 

 


  

 

 

   


 



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